News im Februar

Hallo liebes Netzwerk,

anbei die News aus der School im Februar - mit Berichten, Terminen und Impulsen.

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen 

Renate Franke und Barbara Zuber
 


 

Das war der Facilitator Day 2019

Unser diesjähriger Facilitator Day fand Anfang Februar in Ludwigsburg statt, organisiert von Kristin und Frank – zwei wunderbare Gastgeber, die alles liebevoll und bis ins Detail vorbereitet haben. Das war der ideale Rahmen, den wir zum Auftanken, Andocken und Netzwerken brauchten! Weiterlesen ...
 


 

Workshop: Die Theorie U für Beratung und Coaching - eine Möglichkeit uns kennen zu lernen

Im März geben wir auf Einladung von con.sentio, unserem Netzwerkpartner aus Bad Hersfeld, einen Weiterbildungs-Workshop zur Theorie U in Kassel. Für alle, die uns noch nicht kennen, eine wunderbare Gelegenheit, sich ein Bild von uns, von unserer Arbeit und von den Erfahrungen zu machen, die wir seit über 10 Jahren mit der Theorie U in der Praxis machen. Weiterlesen ...
 


 

Visual Facilitation - Seminar in Berlin mit Daniel Osterwalder

Mit dem Stift durchs U - Bilder erleichtern den Prozess des Verstehens und den Aufbau eines Dialoges auch unter schwierigen Umständen. Beides dient und unterstützt einen der wichtigsten Prozesse der Konfliktschlichtung, nämlich den Wechsel der Perspektive. Zudem fördert es das bessere Verständnis, weil gerade mit Hilfe visueller Mittel Abläufe und Gefühle sichtbar gemacht werden können. Und dies wiederum dient dazu, Probleme und Lösungen in einem anderen Licht zu sehen. Und vielleicht öffnen sich dann auch neue Türen gemeinsamen Verstehens. 

Beim Visual Facilitation, das von unserem Netzwerkpartner Daniel Osterwalder trainiert wird, geht es darum, den Prozess des Facilitierens mit gestalterischen Elementen zu unterstützen. Es geht um den "Mut zum Strich" und das Zutrauen in sich selbst, Schritte und Prozesse zu visualisieren, um sie besser verstehen zu können. 

Zeichnerische Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Erfahrungen mit den Methoden des Facilitatings hingegen empfehlenswert. Eine detaillierte Beschreibung des Seminars gibt es hier als PDF zum Lesen und Downloaden.

Weitere Infos zum Training und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es hier.
 


 

Ausbildung Facilitating Change im Raum Stuttgart

Die neue Ausbildungs-Saison beginnt dieses Jahr in Stuttgart. Am besten jetzt schon einen Platz sichern: Der nächste Jahrgang "Facilitating Change" startet am 21. November 2019.

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Ausbildung Facilitating Change in Berlin

Am 28. November startet wieder unsere Ausbildung "Facilitating Change - Umgang mit Komplexität und Dynamik" mit Anke Heines von LeadAktiv. Weiterlesen ...
 


 

Ausbildung: Facilitating Change in Bern

Auch in Bern starten wir Anfang des Jahres 2020 in eine weitere Saison – sichern Sie sich am besten jetzt schon Ihren Platz für den nächsten Ausbildungsjahrgang! Weiterlesen ...
 


 

Impuls: Die Qualität des Zuhörens bestimmt die Qualität des Denkens!

(aus: Time to Think, Listening to Ignite the Human Mind, by Nancy Kline)

Wenn wir unser Handeln verbessern wollen, ist es notwendig, zunächst unser Denken zu verbessern.

  1. Unser Denken ist abhängig davon, wie wir von den uns umgebenden Menschen behandelt werden – von ihrer Achtsamkeit, ihrer Aufmerksamkeit, ihrer Zugewandtheit. Wenn Menschen in meiner Gegenwart denken, dann ist das, was ich von ihnen sehe und höre, zu einem großen Teil das Resultat des Effektes, den ich auf sie habe! Das heißt in anderen Worten: Die Qualität meiner Aufmerksamkeit beeinflusst die Qualität des Denkens der anderen Menschen.
     
  2. Unser Denken unterliegt Einschränkungen, die in unseren limitierenden Annahmen begründet sind. Diese lassen sich durch sogenannte „Als-Ob Fragen“ umgehen.
     
  3. Denkräume: Wie machen wir aus unseren Organisationen „Denkumgebungen“, aus unseren Teampartnern „Denkpartner“, aus unseren Meetings „Denksessions“? Wenn wir die richtigen Umgebungen und Bedingungen herstellen, werden die Menschen für sich selbst denken. Hilfreich Frage (im Sinne des Seeing im U Modell): „Was denkst du darüber? Ich meine, was denkst du wirklich?“ und dann lasse ich Zeit für die Antwort.
     
  4. Die wichtigen Zutaten für gute Denkräume: Gleichberechtigung, Zuhören mit Respekt und ohne Unterbrechung, limitierende Annahmen aufdecken über Fragen, Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Ermutigung, Diversität, Gefühle zulassen, Raum geben – Verlangsamen, Dringlichkeit rausnehmen.
     
  5. „Als-Ob Fragen“, um Annahmen zu umgehen: Wenn jemand an eine Handlungsbarriere kommt: „Was hast du für Annahmen, die dich davon abhalten zu handeln?“ Dann nimm die Annahme weg. „Wenn du davon ausgehen könntest, dass ...(du die Situation erfolgreich händeln könntest; dass dein Verhalten enorm wichtig ist für den Erfolg; dass du vertrauen könntest...), was würdest du dann tun?“
     
  6. Das eigene Vermeidungsverhalten aufdecken, denn es steht zwischen uns und der Realität und hält uns vom Denken ab. Gute Fragen, die ich mir dazu selbst stellen kann: „Was ist in meinem Blickfeld, mit dem ich mich nicht konfrontieren möchte?“ „Was ist das Schlimmste, das passieren kann, wenn ich xy an mich ran lasse?“ „Was ist das schlimmste, das passieren kann, wenn ich es nicht an mich ranlasse?“
     
  7. ENJOY!

Den Impuls auf einer Seite gibt es hier auch zum Download!